Ein Fintech-Startup in Großbritannien startet eine Reihe von Kryptowährungsservices, nachdem eine Series-B-Finanzierungsrunde über 66 Millionen Dollar abgeschlossen wurde.

Laut einem Bericht von Reuters kam die Finanzierung von Revolut von einer Gruppe von Geldgebern, einschließlich Index Ventures, einem Investor in den Branchen-Startups BitPay und Xapo. Balderton Capital und Ribbit Capital nahmen ebenfalls an der Runde teil, teilte das Startup in einem Blogbeitrag mit.

Das Unternehmen, das Berichten zufolge rund 700.000 Kunden zählt (davon 400.000 in Großbritannien), bietet eine Digital-Banking-App sowie Zahlungskarten-Services über MasterCard an.

Diese Dienste werden um Bitcoin-Zahlungsoptionen erweitert, wobei Integrationen für Litecoin und Ether auf dem Weg sind. Das Startup teilte Reuters mit, dass die Nachfrage nach Bitcoin unter seinen Nutzern den Umzug veranlasst habe.

Beiträge im Community-Forum von Revolut weisen darauf hin, dass Anfragen für eine Bitcoin-Option bereits im letzten Sommer zurückreichen.

Obwohl Revolut bisher einen primär europäischen Markt bedient hat, plant Revolut, sein Angebot im Ausland zu erweitern, wobei Produktverschiebungen für Asien und Nordamerika geplant sind.

Offenlegung: CoinDesk ist eine Tochtergesellschaft der Digital Currency Group, die eine Beteiligung an BitPay und Xapo hält.

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