Mit dem Preisanstieg von Bitcoin auf dem CoinDesk Bitcoin Price Index zeigt sich der digitale Devisenmarkt auch angesichts der kontroversen Nachrichten von der Volksbank von China (PBOC) und der Internal Revenue Service (IRS).

Während jedoch wichtige Regierungsbehörden versuchten zu begrenzen, wie die Mittel von Bitcoin-Unternehmen gehandhabt werden können und Buchhaltungsanforderungen für Bitcoin-Nutzer auferlegt werden, hat ein neuer Bericht angedeutet, dass Bitcoin bald eine andere Bedrohung in Form von lebensfähiger Wettbewerb, der die Adoption kurzfristig behindern könnte.

Die Financial Times berichtete am 13. April, dass Facebook Berichten zufolge einen elektronischen mobilen Gelddienst betreibt, der es Nutzern in ganz Europa ermöglichen würde, Geldeinheiten durch einen Prozess namens "Passporting" auszutauschen.

Passport ermöglicht es Unternehmen, im Rahmen einer Binnenmarktrichtlinie Geschäfte im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) zu tätigen, wodurch das Kreditinstitut von Facebook mehrere Märkte erreichen könnte. Mit dieser Klassifizierung ausgestattet, könnte Facebook in der Lage sein, Einlagen von der Öffentlichkeit zu erhalten und Kredite für seine Konten überall im EWR zu gewähren, schlägt die Europäische Bankaufsichtsbehörde vor.

Die FT Noten dieser Werteinheiten würden Ansprüche gegen die Firma darstellen, die dann ausgetauscht würden. Laut Medienberichten hat Facebook bislang mit drei Unternehmen - Azimo, Moni Technologies und TransferWire - über den Service gesprochen, aber das Unternehmen hat die Berichte nicht bestätigt.

Die Nachrichten folgen ähnlichen Gerüchten, dass Facebook versuchte, einen PayPal-Konkurrenten im August des letzten Jahres zu steuern, obwohl dieser Dienst schließlich als ein einfacherer App-Login-Service enthüllt wurde.

Community unbeeindruckt von Facebooks Planungen

Dennoch sehen große Bitcoin-Investoren den Facebook-Bekanntheitsgrad und den Markenwert nicht als große Bedrohung für Bitcoins.

Einer der wichtigsten Gründe, sagt Gil Luria, Geschäftsführer von Wedbush Securities, ist, dass Facebook immer noch auf die veraltete Infrastruktur von Unternehmen wie MasterCard und Visa für Zahlungen angewiesen ist.

Erklärt Luria:

"Die Art der Innovation, die von Bitcoin-Technologien kommt, ist ein Sprung, den diese Mainstream-Unternehmen brauchen, um sich anzupassen. Daher bezweifle ich, dass Facebook jetzt viel weiter geht als ein Prepaid-Konto durch bestehende Zahlungsnetzwerke. "

Adam Draper, Gründer und CEO des auf Bitcoins fokussierten Risikokapitalfonds Boost VC, wiederholte auch Lurias Antwort und erklärte, dass sich der langfristige Wert von Bitcoin wahrscheinlich gegenüber den Mitbewerbern durchsetzen wird.

Dennoch war er begeistert davon, dass die Nachrichten bedeuten, dass Facebook ähnliche Probleme wie der Unternehmer in der Bitcoin-Community angreift.Said Draper:

"Das ist aufregend, das heißt, die großen Unternehmen spielen im Raum."

Auswirkungen auf den Überweisungsmarkt

Facebooks Absicht ist jedoch nicht auf Europa beschränkt. Eine Quelle teilte der FT mit, dass die Mobile-Money-Initiative Teil eines umfassenderen Versuchs des Unternehmens sein werde, ein Überweisungsdienstleister in den Entwicklungsländern zu werden.

Dafür könnte Facebook von der Popularität und Verfügbarkeit von Smartphones profitieren, aber von seinem Social-Networking-Service, der rund 1,2 Milliarden Nutzern dient.

Da das Unternehmen angeblich die Nutzung des Passworts zur Nutzung des Dienstes plant, wäre Facebooks Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Bitcoin auf EWR-Mitgliedstaaten beschränkt.

Pelle Braendgaard, Mitbegründer des globalen Bitcoin-Wallet-Anbieters Kipochi, sieht dies als einen limitierenden Faktor für den potenziellen Service:

"Zahlungssysteme erfordern ein Netzwerk, das groß genug ist, dass sie für Benutzer nützlich sind. Bitcoin bietet das und Es mag für Facebook einfacher sein, ein Netzwerk aufzubauen, das weit genug ist, aber das ist nicht selbstverständlich. "

Der Spezialist für Bitcoin-Überweisungsdienste, Tomas Alvarez von Coincove, war von der Aussicht auf neue Konkurrenz nicht betroffen entweder.

"Ich denke, dass sie, wenn sie nicht effizienter Geld senden (* wink crytpo-währungs * zwinker), vielleicht ein PayPal (teuer) auf Facebook haben."

Sollte Facebook trotzdem eintreten Der Markt, Alvarez deutete an, dass es nützlich sein könnte, das Stigma zu entfernen, das mit der Hinzufügung von Gelddienstleistungen zu sozialen Netzen verbunden ist, die ein größerer Gewinn für die bitcoin-Industrie sein könnte.

Weitere Informationen zu Bitcoin und den Herausforderungen, die sich auf dem Überweisungsmarkt ergeben, finden Sie in unserem aktuellen Bericht zum Thema.

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