Zwei für Bitcoin und Ethereum entwickelte Technologien scheinen konvergent zu sein.

Eine neue Videodemo, die diese Woche vom Assistant Professor Arthur Gervais vom Imperial College London vorgestellt wurde, zeigt, wie ätherische Geldbörsen mit einem Mechanismus wie Lightning Network funktionieren könnten - einem Zahlungsprotokoll, das ursprünglich entwickelt wurde, um Bitcoin zu verbessern.

Dies ist ein bemerkenswerter Schritt, da off-chain-Payments-Netzwerke seit langem als Skalierungslösungen für Blockchains wie Bitcoin und Ethereum angepriesen werden. Und obwohl die Wallets noch nicht einsatzbereit sind, signalisiert das Demo von Gervais 'neuem Projekt namens Liquidity Network, dass mehr Menschen in der Ethereum-Community daran interessiert sind, die Technologie zu übernehmen.

Für Benutzer funktioniert die Brieftasche ähnlich wie bei anderen Ethereum-Brieftaschen, indem Benutzer Äther senden und empfangen können. Aber unter der Haube ist die Brieftasche komplexer, so dass Benutzer sich mit sogenannten "Hubs" verbinden können, wenn sie sich nicht direkt verbinden können.

In der Demo zeigt Gervais einem Benutzer, wie er 100 Wei (eine winzige Einteilung von Ether) in einen Hub ablegt.

Da die Verbindung dann zum Senden von Zahlungen an andere Benutzer verwendet werden kann, die mit demselben Hub verbunden sind, sendet Gervais sofort 50 WE-Zahlungen an einen Benutzer und 30 WE an einen anderen Benutzer.

Liquidity Network arbeitet an einem relativ neuen Off-Chain-Netzwerk für Ethereum, das möglicherweise eine Alternative zum bekannten Entwicklungsnetzwerk Raiden bieten könnte.

Allerdings verwendet Liquidity eine etwas andere Technologie, die dem Revive-Zahlungskanal nachempfunden ist - ein Modell, das die Gründer des Liquidity Network erstmals im September in einem White Paper vorgestellt haben.

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