Der chinesische Cryptocurrency-Mining-Pool ViaBTC hat einen Plan zur Anpassung seiner Cloud-Mining-Wartungsgebühr veröffentlicht. Dieser Schritt scheint von einer angeblich verschärften Regulierung im Land beeinflusst zu sein.

In einer am 11. Januar veröffentlichten Online-Stellungnahme sagte ViaBTC, dass es die Wartungsgebührenquote für den AntMiner S9 Cloud-Mining-Vertrag vorübergehend von den vorherigen 6 Prozent auf 50 Prozent erhöhen wird. Der Mining-Pool macht derzeit 13,8 Prozent der weltweiten Rechenleistung aus, wie Daten zeigen.

Diese Änderung soll am 12. Januar um 8 Uhr UTC wirksam werden, heißt es in einer Erklärung, die sich aus der Verknappung der derzeit in China verfügbaren Minenressourcen aufgrund der jüngsten Ereignisse ergibt.

"In letzter Zeit sehen sich einige unserer Langzeit-Hosting-Partner aufgrund von Änderungen in der Politik einer Krise der Betriebsschließung ausgesetzt, da die Rohstoffressourcen auf dem chinesischen Festland knapper werden und die Kosten unseres Cloud-Mining-Betriebs steigen."

Eine solche Mitteilung kam nur wenige Tage, nachdem das Unternehmen am 8. Januar verkündete, seinen Markt für Kryptowährungs-Minenkontrakte zu schließen. Zu dieser Zeit deuteten Berichte darauf hin, dass die chinesische Aufsichtsbehörde Schritte unternimmt, um Steuern, Strom und Landvorteile für Kryptowährungs-Bergbauunternehmen zu reduzieren Anstrengung, ihre Operationen zu zügeln.

ViaBTC wollte auf Nachfrage keine weitere Stellungnahme oder Klarstellung zu dieser Mitteilung abgeben.

Während das Unternehmen nicht angegeben hat, wie lange diese vorübergehende Änderung in Kraft sein wird, haben die Benutzer die Möglichkeit, ihre AntMiner S9 Cloud-Mining-Verträge vor dem 18. Januar zu beenden.

Inzwischen die Aussage Englisch: www.germnews.de/archive/dn/1996/06/12.html Die Wartungshonorare fuer AntMiner D3 bzw. L3 - Verträge bleiben unverändert bei 6 Prozent, stehen aber noch nicht zur Kündigung zur Verfuegung.

China Flagge Bild aus dem CoinDesk Archiv.