Eine Schweizer Stadt, die für ihr Kryptowährungs-Startup-Ökosystem bekannt ist, startet einen neuen Ethereum-basierten Identitätsdienst.

Die Stadt Zug hat heute bekannt gegeben, dass sie ab September digitale Identitätsdienste über eine neue App anbieten und die ID einer Person mit einer bestimmten Krypto-Adresse verbinden wird. Einheimische Bürger können sich registrieren und von Stadtbeamten verifiziert werden.

Zug bemüht sich zum Teil aufgrund der Bemühungen der Vergangenheit, digitale Identitätslösungen mit zentralisierten Mitteln zu schaffen. Diese Lösungen erwiesen sich als "relativ kompliziert in der Anwendung und gelten heute technisch bereits als überholt", heißt es in übersetzten Aussagen.

Auf der technologischen Seite wird die App die von der Ethereum-Entwickler-Community ConsenSys entwickelte uPort-Identitätsplattform nutzen. An der Entwicklung beteiligt sind auch das Schweizer Startup ti & m und die Hochschule für Wirtschaft Luzern.

Dolfi Müller, Präsident von Zug, sagte über das Projekt:

"Wir wollen eine einzige elektronische Identität - eine Art digitalen Pass - für alle möglichen Anwendungen. Und wir wollen nicht, dass diese digitale ID in der Stadt zentralisiert wird , aber auf der Blockchain. "

Müller fügte hinzu, dass Zug eine konsultative Abstimmung über den elektronischen Wahlgang plant, die voraussichtlich im nächsten Frühjahr stattfinden wird.

Die Stadt hat sich zu einem wichtigen Drehkreuz für Startups für digitale Währungen und Blockchain entwickelt, unterstützt von einer proaktiven Regierung, die versucht hat, mehr Startups in die Schweiz zu locken.

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