Die oberste Strafverfolgungsbehörde der Europäischen Union hat ein neues Vorgehen gegen DD4BC (Distributed Denial-of-Service) angekündigt.

Europol sagte heute, dass eine Person im Rahmen einer Operation namens "Operation Pleiades" festgenommen und inhaftiert worden sei. Die Gruppe, die nach Drohungen gegen DDoS-Angriffe Bitcoin-Zahlungen verlangt, ist bekannt dafür, eine breite Palette von webbasierten Diensten zu bedienen, die sich auf Bitcoin konzentrieren, einschließlich Mining-Pools.

Die Behörden in Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Frankreich, Japan, Rumänien, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich und den USA haben die Maßnahme entweder unterstützt oder direkt zu dieser Aktion beigetragen.

Europol sagte in einer Erklärung:

"Operation Pleiades führte zur Festnahme eines Hauptziels und ein weiterer Verdächtiger festgenommen. Mehrere Immobiliensuchen wurden durchgeführt und eine umfangreiche Menge an Beweisen wurde beschlagnahmt."

Die Agentur gab an, dass es "Schlüsselmitglieder des organisierten Netzwerks" in Bosnien und Herzegowina identifiziert habe.

Die Operation kommt Monate nachdem die Schweizer Regierung nach einer Reihe von Anschlägen in Australien, Neuseeland und der Schweiz eine Warnung vor der Gruppe ausgesprochen hat.

DD4BC zielt Berichten zufolge auch auf Mainstream-Finanzdienstleistungen ab.

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