Eine neue Umfrage hat ergeben, dass Verbraucher Bitcoin für unbequemer halten als herkömmliche Zahlungsmethoden wie Kreditkarten und Schecks.

Im April führte die Umfrage den Prepaid- und Geschenkkarten-Produktanbieter Blackhawk Network durch und befragte 1 000 US-Verbraucher, die sich mit ihrer Meinung zu traditionellen und neuen Zahlungsmethoden befassten.

Insgesamt gaben 18% der Befragten an, im letzten Jahr alternative Zahlungsmethoden wie Apple Pay, Samsung Pay und Bitcoin verwendet zu haben. Achtundsechzig Prozent dieser Verbraucher gaben an, die Produkte mehr zu nutzen als 2014.

Blackhawk fand jedoch, dass die Einstellung der Verbraucher zu Bitcoin immer noch größtenteils negativ ist. 38% gaben Bitcoin als die unbequemste der befragten Zahlungen an Methoden wie Bargeld, Kreditkarten, PayPal und Schecks.

Schecks wurden von den Verbrauchern als die unbequemste Zahlungsmethode eingestuft. 35% gaben an, dass sie die Zahlungsmethode mit Unzufriedenheit ansahen.

Im Vergleich dazu wurde Bargeld als beliebteste Zahlungsmethode angesehen, wobei 93% der Verbraucher mit der Papierwährung zufrieden waren.

Entwicklung der Konsumentenstimmung

Die Umfrage schließt sich einer wachsenden Anzahl von Studien an, die darauf hindeuten, dass mehr Verbraucher Bitcoin und andere digitale Währungen für den Handel nutzen möchten.

Ein kürzlich erschienener Goldman Sachs-Bericht ergab beispielsweise, dass 22% der US-Millennials Bitcoin verwendet haben und beabsichtigen, die Zahlungsmethode erneut zu verwenden. Dennoch deutete die Forschung auch an, dass viele Verbraucher vom Nutzen der Technologie für Zahlungen nicht überzeugt sind.

Mehr als die Hälfte der 752 Befragten gaben an, dass sie Bitcoin nie benutzt haben und dass sie dies in Zukunft nicht geplant haben.

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