Austausch von Kryptowährung OKCoin soll in Südkorea starten - möglicherweise schon nächsten Monat.

Laut The Korea Times blickt das in Beijing ansässige Unternehmen auf eine Partnerschaft mit NHN Entertainment, einem koreanischen Entwickler, Verleger und Vertreiber von mobilen und PC-Spielen, für das Unternehmen.

Die Nachrichtenquelle schlägt vor, dass NHN die Partnerschaft und eine Kapitalbeteiligung erwägt, obwohl der Umzug offenbar nicht abgeschlossen ist.

OKCoin wurde 2013 in China gegründet, musste aber seine inländischen Börsengeschäfte im Oktober 2017 schließen Das harte Durchgreifen der chinesischen Aufsichtsbehörden gegen Kryptowährung. Seitdem hat sich das Unternehmen auf ein freiverkäufliches Modell umgestellt und sein Augenmerk auf internationale Märkte gerichtet.

Die Börse hat bereits die OKCoin Korea-Website eingerichtet und akzeptiert Vorbestellungen für Kryptowährungen vor dem offiziellen Start. Laut der Website sollen mehr als 60 digitale Währungen gegen den koreanischen Won gehandelt werden.

Der Zeitpunkt des Starts kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem die chinesische Regierung Beschränkungen für den Handel mit Kryptowährungsgeschäften erlassen hat und über ein härteres Durchgreifen des börslichen Handels nachdenkt.

Cho Jung-hwan, CEO von OKCoin Korea, sagte gegenüber dem Investor, dass OKCoin alle koreanischen regulatorischen Anforderungen erfüllt und sagte: "Es wird keine Probleme geben."

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