Superintendent des New Yorker Department of Financial Services (NYDFS) Benjamin M. Lawsky hat die Kommentierungsfrist für den BitLicense-Vorschlag um weitere 45 Tage verlängert.

Die Agentur nannte als Hauptgrund für die Verdoppelung der Kommentierungsfrist die große Menge an Beiträgen aus verschiedenen Quellen, einschließlich prominenter Mitglieder der Bitcoin-Community. Die NYDFS kündigte den Umzug auf ihrer offiziellen Website an und verschiebt den endgültigen Termin auf den 21. Oktober.

In der Mitteilung wurden Anfragen aus der Bitcoin-Community, zu der auch die Unterstützer der Basis und die Bitcoin-Stiftung gehörten, als Treiber für den Terminwechsel angeführt. Die Agentur wies auch auf die potenziell signifikanten Auswirkungen des BitLicense-Vorschlags auf den breiteren Bitcoin-Markt als einen weiteren Grund für die Erweiterung hin und sagte:

"Das öffentliche Interesse am DFS-Regelungsrahmen für virtuelles Internet ist beträchtlich Währungsfirmen. Eine Reihe von Gruppen und Einzelpersonen haben ebenfalls um zusätzliche Zeit gebeten, um den Vorschlag zu prüfen, da er der erste seiner Art ist und möglicherweise als Modell für andere Rechtsordnungen dienen könnte. "

Kommentare aus der gesamten Branche

Über die formellen Anforderungen hinaus, die Frist für die Kommentierung zu verlängern, haben zahlreiche Führungskräfte aus der Wirtschaft und der Community das Thema berücksichtigt.

Im Großen und Ganzen sehen viele in der Bitcoin-Branche den BitLicense-Vorschlag eher als Hemmschuh als als Motor für den Erfolg der digitalen Währung. Andere Beobachter sehen die BitLicense jedoch als einen Schritt vorwärts für die legale und finanzielle Legitimität von Bitcoin auf der globalen Bühne.

Die bisher stärkste Sprache stammt von Circle-Chef Jeremy Allaire, der in einem Blogbeitrag vermerkte, dass sein Unternehmen sich weigern würde, Geschäfte mit New Yorker Kunden zu machen, sollte es die vorgeschlagenen Vorschriften einhalten müssen. Zu der Zeit stellte er fest, dass Circle "nicht alleine" ist, da es die Nachteile der BitLicense berücksichtigt.

Die Kritik an der BitLizenz ist auch von außerhalb der USA gekommen. In dieser Woche haben die CEOs der drei größten Bitcoin-Börsen in China - OKCoin, Huobi und BTC China - einen offenen Brief an die NYDFS eingereicht, in dem sie sagten, dass der Vorschlag Bitcoins sowohl im Ausland als auch in den USA schadet.

Kommentare von der Digital Chamber of Commerce und einem Team der George Mason University wurden ebenfalls während des laufenden Überprüfungszeitraums eingereicht.

Weitere folgen.

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