Ein britischer Cybersicherheits-Wachhund hat eine Warnung vor neuen Bitcoin-Ransomware-Angriffen ausgegeben, die als Nachrichten von mehreren Regierungsbehörden getarnt sind.

Nach Angaben des National Fraud Intelligence Bureau (NFIB) wurde von unbekannten Parteien berichtet, dass sie E-Mails des britischen Innenministeriums und Justizministeriums sowie des heimischen Energieriesen British Gas gefälscht hätten.

Die E-Mails werden verwendet, um TorrentLocker zu verteilen, eine von mehreren Malware-Varianten, die, wenn sie aktiviert sind, die Dateien eines Benutzers sperren, wenn kein Lösegeld in Bitcoins bezahlt wird. Ein Bericht aus dem vergangenen Jahr hat ergeben, dass sich die überwiegende Mehrheit der TorrentLocker-Opfer dafür entscheidet, nicht zu zahlen.

Die NFIB gab an, dass bösartige Anhänge sowie Links zu Websites verwendet werden, um die Ransomware zu verteilen. In einigen Fällen werden betroffene Benutzer aufgefordert, einen Captcha-Code einzugeben, nachdem sie über Rechnungen oder nicht spezifizierte rechtliche Schritte gewarnt wurden.

Die Meldung riet potenziellen Opfern außerdem, ihre Daten zu sichern und etwaige Vorfälle den Behörden für Cyberkriminalität zu melden.

Sicherheitssperre bei Tastaturbild über Shutterstock