Bitcoin könnte bald an US-Botschaften lernen.

Das Thema, wie sich die diplomatischen Institutionen des Landes auf digitale Veränderungen vorbereiten, kam kürzlich bei einem Auftritt des US-Außenministers John Kerry, eines ehemaligen Senators und US-Präsidentschaftskandidaten, im Silicon Valley auf.

Auf der Virtuous Circle Konferenz am 10. Oktober wurde Kerry nach der Anwesenheit eines "digitalen Offiziers" an Botschaften in fremden Ländern gefragt. Konkret fragte der Moderator, ob ein Botschaftsbeamter "fließend mit Bitcoin und dunklem Netz sprechen" kann.

Kerry antwortete positiv und forderte den Moderator auf, zu fragen, ob das State Department sein Ausbildungsregime unter Berücksichtigung dieser Technologien aktualisieren werde.

Laut einer offiziellen Abschrift antwortete Kerry:

"Ja. Das ist der Lehrplan, den wir zusammengestellt haben. Ich meine, ich habe nicht gefragt - es gibt eine Menge Unsicherheit mit Bitcoin oder was auch immer."

Während die Kommentare nicht gerade für Klarheit sorgen, ist es kein Geheimnis, dass Agenturen innerhalb der US-Regierung Blockchain-Initiativen in Erwägung ziehen.

Zum Beispiel fördert ein Projekt namens Blockchain Alliance die Bildung unter Regierungsbeamten, und das US-Heimatschutzministerium (DHS) stellt nun Zuschüsse für Blockchain-Projekte bereit.

Wie das Training des State Department aussieht, bleibt abzuwarten. Das Außenministerium reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.

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