Japans Finanzaufsicht hat seine Bemühungen verstärkt, ausländische Kryptowährungsdienste zu prüfen, die auf heimische Investoren ohne Lizenz abzielen.

Laut einer offiziellen Warnung, die am 13. Februar von der japanischen Finanzbehörde (FSA) veröffentlicht wurde, gab die Regulierungsbehörde bekannt, dass die in Macau ansässige Kryptowährungs-Service-Firma Blockchain Laboratory unter der Leitung von Jay Liu nicht registrierte Dienstleistungen im Zusammenhang mit Kryptowährung anbietet Handel und anfängliche Münzangebote (ICO).

Laut der japanischsprachigen Website des Unternehmens umfasst das Geschäft des Unternehmens Kryptowährungs-Tutorials und Beratung, Kryptowährungsverkäufe und ICO-Agenturdienste und damit verbundene Öffentlichkeitsarbeit.

Das Büro des Kantons Japans Finanzministerium hat ebenfalls eine Erklärung veröffentlicht, in der es warnte, dass das Unternehmen sich nicht beim Finanzinstruments- und Börsengesetz registrieren lasse, während es Mittel beschafft, private Angebote macht und ICOs in Japan erleichtert.

Laut der FSA-Erklärung hatte die Agentur das Unternehmen bereits mehrmals gewarnt, bevor es seine Aussage bezüglich seines angeblich illegalen Verhaltens öffentlich machte. Die Firma muss noch antworten, hieß es. Als Folge davon verstärkt die Behörde ihre Bemühungen, inländische Investoren vor der "Möglichkeit von Unwahrheiten" im Blockchain-Labor zu warnen.

Die Nachricht ist das erste Mal, dass die Aufsichtsbehörden in Japan eine Warnung über ein Kryptowährungsdienstleistungsunternehmen seit April letzten Jahres herausgegeben haben, als das Land Bitcoin als Zahlungsmethode legalisierte.

Japanischer Yen und Bitcoin-Bild über Shutterstock