Eine neue von Goldman Sachs veröffentlichte Umfrage hat ergeben, dass etwas mehr als die Hälfte der US-Millennials glauben, dass sie Bitcoin niemals verwenden werden.

Einundfünfzig Prozent der 752 Befragten gaben an, dass sie niemals Bitcoin verwendet hätten und auch nicht beabsichtigen, dies zu tun. Zweiundzwanzig Prozent sagten, dass sie es derzeit benutzen oder in der Vergangenheit benutzt haben und beabsichtigen, es erneut zu verwenden.

Weitere 22% gaben an, dass sie noch nie Bitcoin verwendet haben, aber die digitale Währung verwenden möchten. Nur 5% der Befragten gaben an, Bitcoin verwendet zu haben, beabsichtigen jedoch nicht, es erneut zu verwenden.

Die Daten sind Teil eines breiteren Blicks auf die finanziellen Neigungen von Millennials, einschließlich der Frage, wie die Demographie Finanzdienstleistungen wählt und wie sie mit Geld umgehen.

Unter einer Gruppe von Zahlungsoptionen, die Kreditkarten, Apple Pay und Square beinhalteten, wurden Bitcoin-Wallets im Hinblick auf das Vertrauen relativ niedrig bewertet. Weniger als 5% der Befragten geben an, dass sie dem Wallet-Service vertrauen, da Coinbase und BitPay direkt in den Umfragedaten genannt werden.

Wenige Datenschutzbedenken

Bemerkenswerterweise zeigte eine signifikante Anzahl von Befragten eine allgemeine Apathie gegenüber der finanziellen Privatsphäre.

Goldman fragte, wie bereitwillig Millennials seien, "Unannehmlichkeiten zu akzeptieren", im Austausch für weniger Privatsphäre und bessere Sicherheit.

Vierunddreißig Prozent der männlichen Befragten und 48% der weiblichen Befragten gaben an, dass sie sich "nicht zu sehr stören", solange ihr Dienst nicht direkt betroffen ist.

Zweiundzwanzig Prozent gaben an, dass sie die Privatsphäre zugunsten der Sicherheit opfern würden, während 20% der Umfrageteilnehmer antworteten, dass sie nicht bereit seien, die finanzielle Privatsphäre aufzugeben.

Dreizehn Prozent gaben an, dass sie den Verlust der Privatsphäre für höhere Sicherheit gerne akzeptieren, während 11% angeben, dass es ihnen egal ist, weil sie davon ausgehen, dass die Regierung ihre Transaktionen bereits überwacht.

Die Befragten äußerten auch eine hohe Abneigung gegen Gebühren, wobei viele darauf hinwiesen, dass die Kosten einen großen Einfluss auf die Auswahl des Finanzdienstleisters haben würden.

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