Banco de la República Kolumbien, die Zentralbank des südamerikanischen Landes, hat eine Vereinbarung mit der Softwarefirma R3 getroffen, um ihre verteilte Ledger-Technologie, Corda, zu testen, heißt es in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung.

Mit den Nachrichten wird die Banco de la República Colombia das jüngste Mitglied der mehr als 80 Finanzinstitute weltweit, die heute Teil des Konsortiums sind. Bereits hat R3 Tests mit der Monetary Authority of Singapore abgeschlossen, obwohl beide Institutionen jetzt wohl als Schlüsselanwender der Distributed-Ledger-Technologie hervortreten.

Corda wurde 2015 eingeführt und ist ein Open-Source-Distributed-Ledger für Finanztechnologie, das vom New Yorker Startup R3 entwickelt wurde.

Die Nachricht fällt auch mit dem Vorstoß von R3 zusammen, seine Mitgliedschaft zu diversifizieren, indem Finanzregulierer und Regierungsbehörden der Gruppe hinzugefügt werden. David Rutter, der damalige Vorstandsvorsitzende von R & D, gab im Mai bekannt, dass der Schlüssel zu seiner Strategie darin bestehe, die bestehenden R3-Tests auszuweiten.

"Letztendlich ist es unser Ziel, die Regulierungsbehörden von Anfang an zu beteiligen, vom Design über das Experiment bis hin zum Pilotprojekt und dem Prototyping", sagte er.

Obwohl die Banco de la Republica Kolumbien nicht die Finanzaufsicht des Landes ist, wird sie dennoch von der Regierung unterstützt, was zu einer breiteren Unterstützung führen könnte.

Dennoch enthielt die Organisation in ihren Aussagen kaum Einzelheiten darüber, was vor ihnen liegen könnte.

Banco de la República Kolumbien antwortete: "Es liegt in unserem Interesse, die Vorteile dieser Technologie für die sichere und effiziente Verwaltung des Wertpapieraustausches im kolumbianischen Finanzsystem zu bewerten."

Kolumbianisches Peso-Image über Shutterstock