Kreditkarteninhabern von vier US-Banken wurde der Kauf von Kryptowährungen mit Kreditkarten bei Coinbase untersagt, wie die Börse bestätigt hat.

Laut dem letzten Tweet der Firma dürfen Kreditkartenbenutzer von JPMorgan Chase, Bank of America, Citi und Capital One derzeit keine Kryptowährungen auf der Plattform kaufen.

Andere Zahlungskanäle wie Debitkarten und Banküberweisungen sind jedoch weiterhin verfügbar und werden von Coinbase als Alternative für betroffene Kunden empfohlen.

Die Mitteilung kam als Bestätigung für einen kürzlichen Bericht, dass Chase, Bank of America und Citi Anfang Februar das Verbot wegen der Befürchtung gestartet haben, dass Kreditkartennutzer Schulden machen könnten, wenn die Preise für Kryptowährungen fallen. Es weist weiter darauf hin, dass sich die Beschränkung auch auf Capital One, einen weiteren bedeutenden Kreditkartenaussteller in den USA, erstreckt.

Diese Nachricht kommt auch während einer großen Preiskorrektur über die Kryptomärkte in den letzten Wochen. Laut dem jüngsten Bericht von CoinDesk ist der Preis von Bitcoin auf ein 12-Wochen-Tief von etwa $ 6.000 gesunken. Am gleichen Datum im Januar lagen die Preise näher bei $ 17.000.

Die Daten von CoinMarketCap zeigen auch die Gesamtmarktkapitalisierung der Kryptowährung an heute zum ersten Mal seit dem 25. November 2017 auf unter 300 Milliarden US-Dollar gesunken.

Der Trend, den Bitcoin-Kauf mit Kreditkarten zu stoppen, ist nicht nur auf dem US-Markt zu beobachten.

Wie gestern berichtet, hat die britische Bankengruppe Lloyds Berichten zufolge Karteninhabern von mehreren ihrer wichtigsten Tochtergesellschaften - darunter Halifax, MBNA und Bank of Scotland - untersagt, Bitcoin auf Kredit zu kaufen.

Offenlegung: CoinDesk ist eine Tochtergesellschaft der Digital Currency Group, die an Coinbase beteiligt ist.

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