Eine Selbstregulierungsorganisation, die sich auf Online-Finanzierungen in China konzentriert, hat ihre Mitglieder zu ersten Münzangeboten (ICOs) gewarnt.

In einer gestrigen Erklärung warnte die National Internet Finance Association von China, dass ICOs irreführende Informationen im Rahmen von Spendenkampagnen verwenden könnten, und forderten die Anleger auf, mit äußerster Vorsicht vorzugehen. Die Gruppe, die in regulatorischen Angelegenheiten mit Regierungsbehörden zusammenarbeitet, erklärte ferner ihre Absicht, die Sicherheitsmaßnahmen zu verschärfen.

Die Anmerkungen rieten den Mitgliedsunternehmen weiter, vorsichtig mit dem neu entstehenden Fundraising-Mechanismus umzugehen:

"Die Mitglieder der China Internet Finance Association sollten die Initiative ergreifen, um die Selbstdisziplin zu stärken und illegalem Finanzverhalten zu widerstehen."

Die Ankündigung der Gruppe, die 2016 von der Chinesischen Volksbank ins Leben gerufen wurde, mag nicht überraschend sein, da die ICOs einer strengen Kontrolle durch die Regulierungsbehörde unterliegen.

Schon jetzt soll die Zentralbank Verordnungen erlassen, die möglicherweise alle ICO-Aktivitäten aussetzen. Ein Entwurf von Regulierungsmaßnahmen für ICOs wurde letzte Woche veröffentlicht, in dem vorgeschlagen wurde, sie als illegal einzustufen.

Es scheint, als würden einige Bemühungen der ICO im Inland zur Kenntnis nehmen. Die ICO-Website ICOINFO ging sogar so weit, dass sie gestern wegen der Ungewissheit über die Vorschriften eine vorübergehende Aussetzung ankündigte.

Die Gruppe verfügt über mehr als 400 Finanzorganisationen, darunter namhafte Mitglieder wie der Online-Kreditgeber CreditEase und der Finanzplatz-Anbieter Lufax.

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