Drei neue Patentanmeldungen zeigen, dass die Bank of America daran gearbeitet hat, Distributed Ledger Technology (DLT) zu verwenden, um die Wahrhaftigkeit von Informationen zu überprüfen - und diejenigen, die damit umgehen.

Die im Februar 2016 erstmals eingereichten Details der drei Anmeldungen wurden letzte Woche vom US Patent- und Markenamt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Ein Fall zitiert einen Prozess für die Verwendung einer Blockchain, um die Benutzeridentifikation zu verfolgen und zu validieren. Zum Beispiel beschreibt das Dokument, wie ein verteiltes Datenbanksystem die Identifikationsinformationen eines neuen Benutzers aktualisieren und anschließend zusätzliche Details im Laufe der Zeit speichern und mit Zeitstempel versehen kann. Daten wie "Signaturen, physische Attribute oder Standorte des Benutzers werden identifiziert", heißt es in der Anwendung.

Authentifizierungsfragen werden dann basierend auf einer Zeitleiste generiert, die auch von einem Drittanbieterdienst bereitgestellt werden kann, um den Zugriff für Benutzer zu ermöglichen.

Eine zweite Patentanmeldung stellt ein Design vor, das die Validierung von Änderungen an der Benutzeridentität ermöglicht, so dass das System diese Informationen im Laufe der Zeit aktualisieren und weiterentwickeln kann.

Gleichzeitig wurde auch eine allgemeinere Patentanmeldung eingereicht, die, wie im Dokument ausgeführt, dazu dient, ungesicherte "Instrumente" durch einen Validierungsprozess zu konvertieren.

Insgesamt deuten die Anwendungen darauf hin, dass die US-amerikanische Bank Blockchain als einen Weg betrachtet, nicht nur die Leute, die ein System benutzen, sondern auch die darin enthaltenen Informationen zu validieren.

Bis heute gehört die Bank of America zu den aktivsten Unternehmen bei der Beantragung von Patenten im Zusammenhang mit der Blockchain-Technologie, die Ende 2015 für 10 Patente angemeldet wurde. Bislang wurden jedoch keine öffentlichen Patente erteilt.

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