Wien Energie, Österreichs größter Versorgungskonzern, beteiligt sich an einem neuen Blockchain-Test mit Fokus auf den Energiehandel.

Der Konglomerat arbeitet mit der in Vancouver ansässigen BTL Group sowie dem österreichischen Unternehmen von EY an dem Projekt. Das Unternehmen versorgt laut seiner Website mehr als zwei Millionen Menschen sowie tausende industrielle und landwirtschaftliche Kunden in Österreich.

Wien Energie hat in seinen Stellungnahmen erklärt, dass es neue Möglichkeiten für die Verfolgung von Energieanlagen erkunden wolle, um die Kosten dafür zu senken. Die Studie wird voraussichtlich drei Monate dauern, von März bis Mai dieses Jahres.

Wien-Energie-Chef Michael Strebl sagte in einem Statement:

"Die Blockchain-Technologie ist ein weiterer Digitalisierungstrend in der Energiewirtschaft. Als Österreichs größter Energiedienstleister wollen wir die Technologie und ihre Chancen für unser Unternehmen aktiv nutzen Kunden und uns. "

Der erste öffentlich anerkannte Blockchain-Test für Wien Energie, Vertreter, sagte, dass er überlegen würde, ob die entwickelten Lösungen wirtschaftlich rentabel sind, obwohl es keine klare Zeit gibt, wann Produkte auf Blockchain-Basis veröffentlicht werden könnten.

Es ist auch das neueste Signal aus der Energiebranche über sein Interesse an Blockchain.

RWE Deutschland testet ethereum für verschiedene Anwendungsfälle, Partnering letztes Jahr mit Start-up Slock. Es ist die Firma hinter dem inzwischen aufgelösten DAO-Projekt. Ethereum wurde auch von anderen Start-ups genutzt, die nach neuen Möglichkeiten suchen, wie Energie gehandelt werden kann.

Obwohl das US-Energieministerium nicht speziell auf den Energiehandel ausgerichtet war, begann es im Januar, Forschungsvorschläge im Zusammenhang mit der Technologie einzuholen.

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Korrektur: Eine frühere Version dieses Artikels hat fälschlicherweise berichtet, dass der Hauptsitz der BTL Group in Toronto liegt.