Der australische Senat hat damit begonnen, einen Gesetzentwurf auszuarbeiten, der die Gesetze gegen Geldwäsche (AML) des Landes auf inländische Kryptowährungsbörsen anwenden soll.

Das Gesetz wurde erstmals im August enthüllt - eingeführt im Repräsentantenhaus, einer von zwei Kammern im australischen Parlament - und enthüllte, dass die Gesetzgeber Ansätze wie strafrechtliche Sanktionen für illegale Börsenbetreiber in Erwägung ziehen. Die Gesetzesvorlage verlangte auch die Schaffung eines sogenannten "Digital Currency Exchange Register", das, wenn es erstellt würde, vom Australia Financial Intelligence Agency (AUSTRAC) verwaltet würde.

Neue öffentliche Dokumente deuten darauf hin, dass der Legislativausschuss für Recht und Verfassungsangelegenheiten des australischen Senats die Maßnahme aufgenommen hat, was bedeutet, dass die neuen Regeln nun in beiden Kammern des Parlaments geprüft werden. Ein 35-seitiger Bericht, der Anfang des Monats veröffentlicht wurde, beschreibt die verschiedenen Elemente des Gesetzentwurfs, der sich auf die Verschärfung der Regeln rund um AML und die Kenntnis der Kundenvorschriften konzentriert.

Der Bericht legt insbesondere nahe, dass der Ausschuss die Maßnahme unterstützt und in seiner Schlussfolgerung feststellt, dass er "empfiehlt, den Gesetzentwurf zu verabschieden."

Bereits im August sagte die Regierung in Erklärungen, dass die measure soll die "Lücke" zwischen neuen Technologien wie Kryptowährung und einer Reihe von Regeln schließen, die ein Update benötigen.

"Die Gesetzesvorlage wird ... eine Regelungslücke schließen, indem die Anbieter digitaler Wechselkurse in den Zuständigkeitsbereich von AUSTRAC gestellt werden", sagten damals die Beamten.

Es ist derzeit unklar, ob andere Ausschüsse im australischen Senat die Rechnung annehmen werden.

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